Allgemeine Leistungen
Notfallmaßnahmen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr
Welche Maßnahmen nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr ergriffen werden können
Notfallverhütung (Kontrazeption) nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr
Dies ist ein Thema, das viele Frauen erleben, über das sie jedoch oft nicht ausreichend informiert sind. Eine Frau, die ungeplant und ohne Anwendung einer Verhütungsmethode sexuell aktiv war, ist einem Schwangerschaftsrisiko ausgesetzt, falls sie keine Schwangerschaft wünscht.
Die heute als neue Erfindung für solche Situationen präsentierte Pille danach ist nicht so wirksam wie oft angenommen. Auch wenn die Pille danach als neues Medikament vermarktet wird, handelt es sich tatsächlich um eine unterschiedliche Dosierung der von Fachärzten für Gynäkologie und Geburtshilfe bereits zuvor zur Notfallverhütung eingesetzten täglichen Antibabypillen und verschiedener Hormonpräparate.
Der Anteil, mit dem systemische Hormonpräparate allein eine mögliche Schwangerschaft verhindern können, ist nicht so hoch wie oft dargestellt. Unter den Notfallverhütungsmethoden ist die Einnahme der Pille danach das Einzige, das Frauen ohne Arztbesuch selbst durchführen können.
Notfallverhütungsmethoden nach dem Geschlechtsverkehr beschränken sich selbstverständlich nicht nur auf die Pille danach. Wenn es Ihnen wichtig ist, nicht schwanger zu werden, sollten Sie ernsthaftere Maßnahmen ergreifen. Die beste Lösung ist in diesem Fall, Ihren Arzt zu konsultieren.
Wenn Sie nach dem Geschlechtsverkehr dringend Maßnahmen ergreifen und eine Schwangerschaft vollständig ausschließen möchten, kann Ihr Arzt sicherstellen, dass keine Schwangerschaft entsteht. Bei den nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr zu treffenden Maßnahmen ist der Faktor Zeit von großer Bedeutung. Wenden Sie sich daher nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr dringend an Ihren Arzt, um eine Schwangerschaft zu verhindern.
Ihr Arzt wird Ihnen alle Methoden erläutern, mit denen eine Schwangerschaft verhindert werden kann, und die geeigneten davon anwenden. Die von Ihrem Arzt angebotenen Methoden sind keine Maßnahmen, die Frauen ohne fachliche Unterstützung selbst durchführen können.
Beispiele hierfür sind unter anderem:
Spermizide Spülung: Reinigung des Vaginaltrakts und des Bereichs um den Gebärmutterhals (Zervix) mit speziell vorbereiteten spermiziden Lösungen.
Verwendung einer Spirale: Insbesondere wenn bereits eine gewisse Zeit vergangen ist, kann eine kupferhaltige Spirale eingesetzt werden, um die Möglichkeit einer Schwangerschaft vollständig auszuschließen. Nachdem das Schwangerschaftsrisiko beseitigt ist, kann die Spirale von Ihrem Arzt entfernt werden, oder Sie können sie auf Wunsch zur weiteren Empfängnisverhütung weiterverwenden.
Medikamentöse Anwendungen: Mit von Ihrem Arzt empfohlenen bestimmten Medikamenten kann eine Schwangerschaft selbst noch 1–2 Wochen nach dem Geschlechtsverkehr verhindert werden.
Diese Seite dient ausschließlich Informationszwecken und enthält keine Anweisungen zur Medikamenteneinnahme. Für die richtige Methode und den richtigen Zeitpunkt der Notfallverhütung konsultieren Sie unbedingt einen Arzt. Jetzt Termin vereinbaren.