Genitalwarzen / HPV
Behandlung von Genitalwarzen
In den letzten 10 Jahren sind Genitalwarzen, deren Verbreitung rasant zunimmt, zum Alptraum vieler Frauen geworden.
Genitalwarzen
Läsionen, die durch das HPV-Virus (die Typen 6 und 11 sind am häufigsten für Kondylome verantwortlich) auf der Genitalschleimhaut und im Analbereich (um und in der Vagina, um und in den Anus) verursacht werden, bezeichnet man als "Genitalwarzen".
Es handelt sich um rötliche oder bräunliche, blumenkohlartige Erhebungen (Papeln) im Bereich um Vagina und Anus, deren Größe von 1–2 Millimetern bis zu 20–30 Millimetern reichen kann.
Aufgrund der rasanten Ausbreitung in den letzten Jahren zeigt sich, dass jede zehnte Frau von dieser Läsion betroffen ist.
Nach einer Infektion mit dem HPV-Virus bilden sich Genitalwarzen nicht sofort. Klinisch erkennbar werden sie meist erst nach mindestens 3–6 Monaten; am häufigsten erfolgt die Übertragung durch Geschlechtsverkehr, es ist jedoch auch eine Übertragung ohne Geschlechtsverkehr möglich.
Genitalwarzen und Krebs
Genitalwarzen allein sind keine gefährliche Erkrankung. Die Läsionen, also die Warzen, können behandelt werden.
Bestimmte HPV-Typen können neben Genitalwarzen auch anogenitale Krebserkrankungen (Gebärmutterhalskrebs) verursachen.
Nicht jede Patientin mit Genitalwarzen entwickelt zwangsläufig Krebs, jedoch besteht ein erhöhtes Risiko.
Die Behandlung ist für Frauen mit Genitalwarzen (Kondylomen) in der Regel ein belastender Prozess.
Verödung mittels Laser oder Kauterisation sowie Kryotherapie (Vereisung) sind die am häufigsten angewandten Methoden.
In unserem Zentrum haben wir neben Laser-, Kauterisations- und Kryotherapieanwendungen durch Forschung und Erfahrung ernsthafte Arbeit geleistet, um andere, radikale Lösungen zu entwickeln.
Als Ergebnis dieser Arbeit haben wir für wiederkehrende Warzen, gleichauf mit chemischen Techniken, sichere Ergebnisse erzielt.
Mit unterstützenden, immunstärkenden Behandlungen wie der Ozontherapie haben wir bei etwa 90 % unserer Patientinnen mit wiederkehrenden vaginalen Warzen eine Lösung erreicht.
Genitalwarzen werden von Ihrem Arzt bei der Untersuchung durch Beobachtung und manchmal mithilfe bestimmter Lösungen diagnostiziert.
Neueste Behandlungsmethoden bei Genitalwarzen
In unserem Zentrum entscheiden wir über die Behandlungsform, nachdem wir den Zustand der Kondylome bei der Untersuchung geprüft haben.
Wir führen 80 % unserer Behandlungen mit der Säuremethode durch, 20 % mit Laser- oder Vereisungsmethoden.
Das unverzichtbare Duo für den Komfort der Patientin, also für eine schmerzfreie Behandlung: Trichloressigsäure und Ozontherapie
Für Informationen zu nicht wiederkehrenden Warzen und schmerzfreier Behandlung können Sie uns gerne anrufen.
Da Genitalwarzen, also Kondylome, durch das HPV-Virus verursacht werden, ist die Diagnose des HPV-Virus von großer Bedeutung.
Mit modernen Diagnoseverfahren ist es heute möglich, das Vorhandensein des HPV-Virus, also negativ oder positiv, eindeutig festzustellen.
Diese moderne Diagnosemethode ist ein DNA-Test. Der HPV-DNA-PCR-Test gibt uns eindeutig Auskunft darüber, ob im Bereich des Gebärmutterhalses (Zervix) HPV-Viren vorhanden sind.
Bei positivem HPV-PCR-Testergebnis besteht innerhalb der fortgeschrittenen Diagnostik auch die Möglichkeit einer HPV-DNA-Typisierung.
Eigenbluttherapie und Ozontherapie
Durch die Kombination von Eigenbluttherapie und Ozontherapie sowie eine Stärkung des Immunsystems ist es möglich, noch nicht sichtbare Viren, die sich zu Kondylomen (Warzen) entwickeln könnten, an ihrer Aktivierung zu hindern.
Bei Patientinnen, denen wir eine Immununterstützung verabreicht haben, ist die Neubildung von Läsionen um 90 % zurückgegangen.
Was ist Eigenbluttherapie (Autohemotherapie) · Was ist Ozontherapie
Behandlung von Genitalwarzen bei schwangeren Frauen
Bei schwangeren Frauen gibt es nur sehr eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten für Genitalwarzen.
Um den Verlauf der Schwangerschaft nicht zu beeinträchtigen, wird die Behandlungsform je nach Größe der Kondylome festgelegt.
Bei schwangeren Frauen wird bei kleinen Kondylomen (durchschnittlicher Durchmesser 3 mm) und geringer Anzahl die Vereisungsmethode angewendet.
Bei größeren Kondylomen kommt die Säurebehandlung zum Einsatz.
Bei schwangeren Patientinnen ist es besonders wichtig, dass keine Schmerzen auftreten, um unnötige Wehen zu vermeiden.
Aus diesem Grund wenden wir bei schwangeren Patientinnen niemals eine Kauterisation (Verödung) unter Vollnarkose oder örtlicher Betäubung an, ebenso wenig wie Laser, der ebenfalls eine Form der Verödung darstellt.
Für ausführliche Informationen zur Behandlung von Genitalwarzen bei schwangeren Frauen können Sie uns gerne kontaktieren.
Genitalwarzen bei Frauen ohne Geschlechtsverkehr
Es besteht der weitverbreitete Irrglaube, dass jungfräuliche Frauen keine Genitalwarzen bekommen können.
Auch ohne vollständigen Geschlechtsverkehr kann das HPV-Virus, also die Genitalwarze, leicht durch manuellen Kontakt oder Reibung der Genitalien übertragen werden.
Bei jungfräulichen Frauen ohne Geschlechtsverkehr können dieselben Behandlungen angewendet werden, ohne dass das Hymen dabei geschädigt wird.