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Menstruationszyklus

Der Menstruationszyklus

Nachdem Frauen in der Pubertät die Geschlechtsreife und ihre natürliche körperliche Entwicklung erreicht haben, kommt es durchschnittlich alle 28 Tage zu einer vaginalen Blutung. Nicht jede Frau menstruiert in denselben Abständen oder für dieselbe Dauer. Ein Zyklus im Abstand von 21–35 Tagen gilt jedoch als normal. Auch die Dauer der Menstruation kann zwischen 2 und 7 Tagen variieren. Entscheidend ist, dass die Blutung zunächst schwach beginnt, sich dann bis zu einem Höhepunkt steigert und schließlich wieder abnimmt, bis sie endet.

Jeden Monat beginnen in den Eierstöcken zahlreiche Eizellanlagen zu reifen. In dieser Zeit verdickt sich auch die Gebärmutterschleimhaut und wird stärker durchblutet.

Die am weitesten entwickelte der reifenden Eizellanlagen sprengt ihre Hülle und tritt aus dem Eierstock aus.

Die Eizelle wird von den feinen Fortsätzen am Ende der Eileiter eingezogen.

Die weibliche Eizelle bleibt 24 Stunden lang lebensfähig; trifft sie in dieser Zeit im Eileiter auf ein Spermium, kommt es zur Befruchtung. Die befruchtete Eizelle wird anschließend vom Eileiter in die Gebärmutter transportiert und nistet sich in der Gebärmutterwand ein.

Bleibt eine Befruchtung aus, wird das für die Einnistung der Eizelle entwickelte Gebärmuttergewebe mit der Blutung abgestoßen.

Diese als Menstruation bezeichnete Erscheinung tritt bei Frauen durchschnittlich alle 28 Tage auf. Diese Zeitspanne kann jedoch von Frau zu Frau zwischen 21 und 35 Tagen variieren. Abweichungen von wenigen Tagen jeden Monat sind normal. Auch wenn sich diese Zeitspanne verändert, findet der Eisprung stets etwa zwei Wochen vor der Menstruation statt.

Die Tage vor und nach dem Eisprung sind die für eine Schwangerschaft günstigste Phase, da Spermien 5–7 Tage lang im Körper der Frau lebensfähig bleiben können.

Die Menstruationsblutung ist keine Ausscheidung "verunreinigten" Blutes und auch keine echte Blutung im wörtlichen Sinne.

Da diese Blutung zudem nicht durch einen Schnitt oder eine Verletzung entsteht, sollte die Menstruation nicht als Krankheit oder Beeinträchtigung wahrgenommen werden.