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Menstruationszyklus

Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe)

Während manche Frauen diesen physiologischen Zustand während der Menstruation problemlos durchleben, erleben andere ihn schmerzhaft. Menstruationsschmerzen können manchmal so stark sein, dass sie den Alltag der betroffenen Person negativ beeinflussen und sogar zu Ohnmacht führen können.

Menstruationsschmerzen können auch Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit auslösen; diese Art von Schmerzen wird in der Medizin als "Dysmenorrhoe" bezeichnet.

Verlaufen die üblichen Menstruationsschmerzen ungewöhnlich stark, ist eine gynäkologische Untersuchung unbedingt erforderlich.

Auch wenn die meisten Frauen anhand von Hörensagen versuchen, ihre Menstruationsschmerzen selbst zu behandeln, ist dies meist nicht wirklich möglich.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Menstruationsschmerzen, die als primär und sekundär bezeichnet werden

Die primäre Dysmenorrhoe ist die bei Frauen am häufigsten auftretende Form. Sie wird im Unterbauch und im Rücken empfunden und führt zu Krämpfen. Sie kann bereits einige Tage vorher beginnen und 2 bis 5 Tage andauern.

Die sekundäre Dysmenorrhoe zeigt sich ebenfalls durch Krämpfe. Diese Krämpfe treten jedoch nicht nur während der Menstruation auf. Sie können auf ein zugrunde liegendes, anderes gesundheitliches Problem hinweisen und andere Schmerzen im Bereich der Fortpflanzungsorgane anzeigen. Sie tritt im Allgemeinen bei Frauen zwischen 35 und 40 Jahren auf.

Ursachen für Menstruationsschmerzen im Zusammenhang mit sekundärer Dysmenorrhoe

  • Endometriose; bekannt als Schokoladenzyste. Das Vorhandensein von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut außerhalb ihres eigentlichen Ortes.
  • Adenomyose; das Vorhandensein von Gebärmutterschleimhautgewebe im Muskelbereich der Gebärmutter.
  • Myome; gutartige Tumoren in der Gebärmutter. Sie führen zu einer schwierigen und schmerzhaften Menstruation.
  • Entzündliche Beckenerkrankung; eine durch Bakterien verursachte Infektion der Gebärmutter und Eierstöcke.

Ursachen von Menstruationsschmerzen

Menstruationsschmerzen entstehen durch eine starke Kontraktion des Gebärmutterbereichs, insbesondere im Bereich des Gebärmutterhalses, während der Menstruationstage.

Bei den Kontraktionen werden bestimmte Chemikalien, die sogenannten "Prostaglandine", ausgeschüttet. Je höher die Menge dieser Ausschüttung, desto stärker die Schmerzen.

Zudem können verschiedene weitere Effekte wie Erbrechen, Übelkeit und Erschöpfung auftreten.

Mit Menstruationsschmerzen können weitere unterschiedliche Probleme einhergehen. Dazu zählen:

  • Erschöpfung, Müdigkeit und Benommenheit
  • Blähungen im Bauchraum
  • Verstopfung
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Erbrechen

Was gegen Menstruationsschmerzen unternommen werden kann

  • Verzicht auf Rauchen und Alkohol.
  • Vermeidung stark gewürzter Speisen und übermäßig proteinreicher Kost.
  • Leichte sportliche Betätigung.
  • Eine Wärmflasche auf den Bauchbereich legen.
  • Einnahme von Nährstoffen wie Vitamin E, Magnesium und Omega-3.
  • Sanfte Massage des Unterbauchbereichs.
  • Stress vermeiden.

Die genannten Lösungen sind alternative Methoden, die zur Linderung empfohlen werden.

Die richtige Wahl ist stets eine Untersuchung unter ärztlicher Kontrolle.

Die alternativen Methoden, die wir in jüngster Zeit bei Menstruationsschmerzen anwenden, zeigen sehr erfolgreiche und lösungsorientierte Entwicklungen.

An erster Stelle dieser Methoden stehen die Akupunkturbehandlung sowie unterstützend die Ozontherapie und Eigenbluttherapie.

Bei allen Patientinnen, bei denen wir diese Methoden angewendet haben (sofern keine pathologische Ursache vorliegt), waren die Ergebnisse positiv und im Hinblick auf den Komfort der Patientin deutlich spürbar besser.