Genitale Ästhetik
Ästhetik der kleinen Schamlippen (Labioplastik)
Dies ist die am häufigsten durchgeführte Art der Labioplastik.
Sie wird angewandt, um das Erscheinungsbild und die dadurch verursachten Probleme der kleinen, inneren Schamlippen (Labia minora) zu beheben.
Die größten Probleme, die die inneren Schamlippen verursachen, sind: Einrollen und Reibung mit dem Penis beim Eindringen in den Vaginaltrakt während des Geschlechtsverkehrs mit entsprechenden Reizungen und Schmerzen, Schwierigkeiten bei der Hygiene zwischen den Hautfalten der inneren Schamlippen, wiederkehrende Pilzinfektionen durch die Hautfalten sowie — ebenso wie bei den großen (äußeren) Schamlippen — störendes Erscheinungsbild beim Tragen von Bade- oder Bikinibekleidung. Dies sind die wichtigsten Probleme.
Bei Labioplastik-Operationen gibt es sehr viele Techniken.
Bei der Labioplastik der Labia minora, also der kleinen Schamlippen, muss Ihr Arzt entscheiden, welche Methode angewendet wird.
Nicht bei jeder Frau und jedem Schamlippentyp kann derselbe Eingriff durchgeführt werden.
Ist das Gewebe nach dem chirurgischen Eingriff sehr erschlafft, wird Hyaluronsäure injiziert, um das Gewebe während des postoperativen Verbindungsprozesses straff zu halten.
Radiofrequenz ist keine Operation. Es handelt sich um ein wärmebasiertes Straffungsverfahren, das bei Vaginoplastik und Labioplastik, also bei genitaler Ästhetik, eingesetzt werden kann.
Nicht-operative Laser- und Radiofrequenztechniken befriedigen 98 % der Patientinnen nicht, da keine ausreichende Verkleinerung erzielt werden kann.
Bei chirurgischen Eingriffen wird Laser zum Schneiden (Inzision) verwendet. Der Laser ermöglicht einen glatten, nahezu blutungsfreien Schnitt.
Sie können uns alle Fragen zur Labioplastik und zur Ästhetik der kleinen Schamlippen stellen.