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Hymenrekonstruktion

Hymenrekonstruktion mit Laser

Ausführliche und korrekte Informationen zur Hymenrekonstruktion mit Laser.

Weit verbreitete Irrtümer:

Kann Laser bei der Hymenrekonstruktion anstelle einer Naht eingesetzt werden?

Nein. Die Lasertechnologie basiert auf Verbrennung und Zerstörung.

Lassen Sie uns das im Detail erklären:

Beginnen wir mit Beispielen für den Einsatz von Laser in der Medizin.

Beispiel "1": Auge — "Femtosekundenlaser-Behandlung des grauen Stars"

Der Arzt, der die Operation mit der "Femtosekundenlaser"-Technologie durchführt, gibt Form, Winkel und Maß der geplanten Schnitte an der Hornhaut in den Computer ein. Anschließend gibt er die erforderlichen Daten zur Öffnung der Kapsel ein, in der sich der graue Star befindet, und zuletzt die notwendigen Werte zur Zerkleinerung des grauen Stars. Danach bleibt nur noch, das Pedal des Lasergeräts zu betätigen, um die Operation durchzuführen. Während der Operation können kleine astigmatische Fehler durch mit dem Laser gesetzte, sogenannte "arkuate" Schnitte an der Hornhaut korrigiert werden.

Bei der Augenoperation ist ersichtlich, dass der Laser zum Schneiden verwendet wird.

Ein weiterer, jeder Frau bekannter Anwendungsbereich des Lasers ist die Haarentfernung.

Beim Laser-Epilieren verbrennt und zerstört die Laserlichtquelle die Haarwurzeln.

Zusammenfassend ist es unmöglich, mit Laser eine Naht zu setzen oder Gewebe (einschließlich des Hymens) miteinander zu verbinden.

Wie kann der Laser dann bei der Hymenrekonstruktion eingesetzt werden?

Bei der Hymenrekonstruktion wird Laser, je nach angewandter Technik, zum Schneiden der zu verbindenden Gewebeschichten eingesetzt.

Bei der dauerhaften Hymenrekonstruktion, von der wir bereits gesprochen haben, werden Schnitte zur Verbindung der Gewebeteile innerhalb der Vagina vorgenommen.

Diese Schnitte werden anschließend mit Nahtmaterial verbunden (Flap-Technik oder Verbindung paralleler Wände).

Bei der Flap-Technik oder der Verbindung paralleler Wände ist der Einsatz von Laser eigentlich nicht besonders geeignet.

Der Laser schneidet das Gewebe durch die Hitze eines hochenergetischen Lichtstrahls, was bedeutet, dass die zu verbindenden Gewebeoberflächen dabei verbrennen.

Bei der Hymenrekonstruktion ist es wichtig, dass die Durchblutung der kapillaren Gefäße der zu verbindenden Teile aufrechterhalten bleibt, damit sie verheilen, also neue Zellen bilden können.

Aus diesem Grund ist der Einsatz von Laser bei der Hymenrekonstruktion sehr begrenzt.

Fehlerhafte Darstellungen oder Erklärungen haben dazu geführt, dass der Laser fälschlicherweise als Mittel zur Gewebeverbindung angesehen wird.

Laser kann bei Frauen mit einer Erweiterung der Vagina eingesetzt werden.

Im Vergleich zu einer regulären Vaginalstraffungsoperation (Vaginoplastik) beträgt seine Wirkung jedoch nur 10 %, maximal 15 %.

Er eignet sich gut für Frauen ohne übermäßige Erweiterung der Vagina, die eine Verjüngung (Straffung) der Vagina wünschen.

Bei Fragen zur Hymenrekonstruktion mit Laser können Sie uns gerne anrufen.

Verwenden wir Laser bei der Hymenrekonstruktion?

Ja, selbstverständlich setzen wir bei Bedarf Laser ein.

In unserem Zentrum verwenden wir die fraktionierte Fotona-Lasertechnologie. Was ist ein fraktionierter Fotona-Laser?

Der fraktionierte Fotona-Laser kombiniert zwei fortschrittliche und sich ergänzende Laserquellen (Er:YAG + Nd:YAG) und bietet dadurch sowohl ablative als auch nicht-ablative Laseranwendungen in höchster Qualität mit hervorragenden Ergebnissen.

Die fraktionierte Fotona-Lasertechnologie ist das beste verfügbare Lasersystem — von der Reduktion von Falten und der Behandlung von Hautproblemen bis hin zur Behandlung vaskulärer Läsionen.

In welchen Fällen wir Laser bei Hymenrekonstruktionen einsetzen:

  • Zur Aufhellung der Farbe der Labia minora (innere Schamlippen): Aus hormonellen oder genetischen Gründen kann es zu Verfärbungen, Verdunkelungen oder unebenem Erscheinungsbild der Labia minora kommen. In solchen Fällen können wir mit der Fotona-Lasertechnologie die Farbe der inneren Schamlippen wieder in ihren natürlichen Zustand zurückführen.
  • Bei übermäßiger Länge und Erschlaffung der Labia minora: Bei genetisch oder abnutzungsbedingter Erschlaffung und Formveränderungen korrigieren wir mit dem Fotona-Laser für ein ästhetisch ansprechenderes Erscheinungsbild.
  • Einsatz bei Schnitten während der Hymenrekonstruktion: Bei dauerhaften Hymenrekonstruktionen sind Schnitte (Inzisionen) erforderlich, um die geplanten Gewebeteile zu verbinden. Bei manchen Patientinnen, bei denen dickere Flap-Teile zusammengeführt oder tiefere Schnitte bei der Verbindung paralleler Wände erforderlich sind, verwenden wir den Fotona-Laser für den präzisen Schnitt millimetergenauer Gewebeteile.
  • Bei der temporären Hymenrekonstruktion wird kein Laser eingesetzt. Die temporäre Hymenrekonstruktion ist grundsätzlich ein Eingriff ohne Inzision. Aus diesem Grund wird bei temporären Hymenrekonstruktionen kein Laser eingesetzt, außer bei genital-ästhetischen Anwendungen.